Links:
Mit GFK und Mikroballons habe ich
die Auflage des Leitwerkes auf dem
Rumpf passgenau angeformt. Hierbei ist auf die EWD
besonders zu achten!
Bei dem relativ großen HLW habe ich 1° EWD gewählt, was
einer guten Leistung entgegenkommt. Zumal ein großes Modell auch
eine größere Trägheit besitzt.
Rechts:
Die Servos für die vier Störklappen (oben und unten) habe ich
in die Unterseiten der Flächen, passend mit Servokästen aus
Balsa eingebaut.
Sollte eines der Servos einmal defekt sein, bracht nur ein kleiner
Bereich der Bespannung entfernt werden. Auch gut erkennbar das
Anlenkungsgestänge
mit den Führungsstegen zwischen den Rippen und die untere STKL.

Einen warmen Sonnentag im März, habe ich für die
Bespannung der
relativ großen Flächen genutzt.
Links:
Beide Flächen, im Vordergrund ein halbgefüllter 10 Liter
Behälter Spannlack von der großen Fliegerei (Krane
Flugzeugbau Augustdorf),
der Bespannstoff ist ein Polyestergewebe, 1,40m breit und 1,90Euro/m
aus der Restetruhe - Bielefeld. Siehe auch hier!
Mitte:
Die untere linken Fläche, die in einem Stück bis zur
Unterseite-Querruder bespannt ist und an der Endleiste umgebuggt ist.
Die Unterseite der Querruder wurden anschließend
bespannt, wobei die Bespannung als zweite, untere Scharnierlage
fungiert.
Rechts:
Der Flächenanschluss mit den Befestigungshaken, die die
Flächen mit Federn zusammenhalten.
Auch das 14mm Aufnahmeloch des Flächenstahls und der beiden 4mm
Arretierungslöcher,
sowie die Hochstrombuchse für die Servos und die 4mm Telefonbuchse
der Flächenantenne
sind erkennbar.
Die weißen Flecken auf der Bespannung verschwinden nach der
nächsten Spannlacklackierung.
Die endgültige Versiegelung habe ich mit PU-
1-Komponentenlack-Seidenmatt für Parkettversiegelung gemacht,
indem ich diesen etwa 1/3 mit Testbenzin verdünnt habe. So ist ein
gleichmäßiger matter, transparenter Glanz vorhanden
und erforderliche Reparaturen an der Bespannung sind mit den Nitro-
Aceton- verdünnbaren Spannlacken noch gut zu machen.
Ein wichtiger Hinweis von mir.
Da
keine Spanten für die Krafteinleitung am Rumpf eingebaut sind oder
beiliegen, welche die enormen auftretenden Kräften bei Landungen
an
dem etwas leichtgebauten Rumpf in diesen einleiten, muss eine
Verstärkung in diesem Rumpfbereich auf jeden Fall gemacht werden,
um Einrisse zu vermeiden!

22. 04. 2007 -"Heut
ist ein wunderschöner Tag, die
Sonne, sie lachte uns so hell"-
Wieder einmal bei SO-Wind in Schwaney, wo ich viele meiner
Großmodelle eingeflogen habe, so auch die Weihe-50.
Den Schwerpunkt habe ich auf
178mm von der
Nase gemessen verlegt.
.
Der Schwerpunkt lag nach den Programmen bei etwa 8%
Längsstabilität bei: 173,7mm und 146mm.
Dietrichs
älteres Programm kommt dem von mir gelegten Schwerpunkt sehr nahe.
Dieses Programm hat mir sehr oft geholfen den Schwerpunkt
für den Erstflug festzulegen.
Dietrich nochmals Danke.
Das Modell hat gute
Flugeigenschaften und kann jedem Oldtimerfreund begeistern,
ausserdem ist es ein Hingucker unter all den sich fast
gleichaussehenden GFK-Teilen.
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Hier noch
einige
Bilder aus der Rhön (Abtsrodaer Kuppe WaKu).

Erstflug
Markus Briesenick, nicht nur einer der
oft an zu treffenden Wettbewerbsflieger, sondern auch ein guter Starter
von Großseglern

.

abends am 22. Mai 2007, kaum noch ein Aufwind,
Abtsrodaer Kuppe-Westseite, Abstieg vorprogrammiert
.
Spätnachmittag am 31. Mai
2007, Weltenseglerhang (Südhang)
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Was
ich weniger gut fand an dem Rohbau,
was aber nicht den Frässatz betrifft, war folgendes:
Die
Anschlussrippen aus 3 mm Sperrholz sind präzise und genau passend
zum
Rumpf
gefräst und lose zur besseren Anpassung der Flächen an den
Rumpf mitgeliefert.
Es hätte besser gewesen, eine Musterrippe zur Anpassung und die
Flächen
tatsächlich rohbaufertig mit Anschlussrippe gebaut wären. So
wären die
Ungenauigkeiten auch sofort
aufgefallen.
Auch
erkennbar (z. T. aus den Bildern), dass
die Beplankung, sowie die Nasenleiste
nicht ganz dem
Profil entspricht, da etwa 3...5mm an Materialdicke an der aufgeleimten
Nasenleiste fehlte und die Messingaufnahmerohre in den Flächen
um 8 mm
zu kurz sind und nicht bis zur Anschlussrippe gehen.
Siehe
die unten eingebrachten Aufnahmen.
Nicht so gravierend (Pinats)
waren für mich die
fehlenden Aufhängungen
und Anlenkungen des SLW am Rumpf, sowie der Flächen, die ich mir
aus 2mm GFK-Leiterplatten gefertigt habe. Auch die fehlenden
Arretierungsstähle und deren
passenden Rohre für die Flächensteckung u. v. m.
Auch die Schäftungen mit den 1m
langen
Balsabretter für die
Beplankung
waren z. T. an den
Übergänger versetzt. Wahrscheinlich wurde die Schäftung
nicht vor
der Beplankung gemacht, sondern es wurde bei der Beplankung einfach
stoßend aufgeleimt. So sind auch die
Unebenheiten zu erklären, die ich auf eine Ebene beischleifen
musste.
Ebenfalls waren viele
Kennzeichnungen für die Markierungen der Leisten,
Schäftungsschnitte, u. s.
w. zum Teil auf den
Oberseiten mit Filzstiften anstatt auf den Unterseiten oder weniger
sichtbaren Stellen angezeichnet.
Außer dem waren fast alle Aufleimer, sowie die Schäftungen
auf
der Oberfläche reichlich mit Leimresten bestrichen und verstrichen
worden, so dass ich
große Mühe hatte, ein gleichmäßiges Beitzen des
Holzes zu erreichen.
Für Bügler wäre das
kein Problem gewesen, aber wer bügelt schon einen Oldtimer? Ich
jedenfalls nicht.

4mm aerodynamische Austrittskante!
Beischleifen der Übergänge. Die
Anschlussrippe und die zu kurze Nasenleiste.

Die zu kurzen Rohre
für den
14mm Flächenstahl.
Nach dem Einharzen des Rohrergänzungsstückes mit
Harz+Mikroballons.
Der Pfeil zeigt , wo das
Rohrergänzungsstück hin muss.
Hier gut erkennbar
die aus dem Winkel
geratene
Fläche, was besonders
Hier etwas ganz anderes.
beim
Messen von
den Flächenenden zum SLW auffiel.
Die
Dreiecke an den Anlenkungsstellen.
So hatten beide Flächenhälften unterschidliche Winkel zum
Rumpf.
Einmal mit der Spitze und einmal
mit der
Breitseite
zur Querruderendleiste!
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Der Frässatz ist sehr gut,
Glückwunsch an den
Fräsfritz!
Aber leider habe ich wie bereits
erwähnt, heute
aus Platz Gründen kaum mehr die
Möglichkeiten ein so großes Modell zu bauen.
Womit ich mir einigen Ärger für den unnötigen Zeit-
und
Arbeitsaufwand der Korrekturen, Ergänzungen und Änderungen
des Rohbaumodells erspart. Dieses ist aber wie erwartet alles schon
abgestellt worden.
Also in jeder Hinsicht ein
außergewöhnliches, empfehlenswertes
Oldtimermodell mit einer sehr guten Flugleistung und Flugbild.
Im
April 2007 Hg